"Der Kinderdieb" von Brom aus dem Pan Verlag.

Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die dunklen Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die in einer aussichtslosen Situation nicht mehr weiterwissen. Peter rettet sie ... und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch Peter verrät ihnen nicht, dass dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr
Vor 99 Jahren schuf James M. Barrie mit Peter Pan einen Mythos des 20. Jahrhunderts, der jede Generation aufs Neue begeistert. Nun ist es an der Zeit, Peters wahre Geschichte zu erzählen, und von einem Land voller Magie und Gewalt, Lügen und Abgründe, großer Liebe, falscher Freunde und echter Helden.

Brom hat sich sehr von der Erstfassung Barrie's inspirieren lassen, die diesem Buch nahe kommt, da es dort ähnlich blutig zu ging, wie bei Brom's Kinderdieb.  Doch wurde Barrie's Fassung überarbeitet, um sie kinderfreundlicher zu machen, sodass die Version entstand, wie wir sie heute aus Büchern und Disney-Filmen kennen.

Zuallererst, muss ich sagen, dass das Buch sehr spannend und vergleichbar mit Peter Pan ist, nur halt für Erwachsene.

Es ist flüssig geschrieben, teils etwas blutig und auch mit Schimpfwörtern wird nicht gespart, aber ansonsten ist die Handlung sehr mitreißend und an keiner Stelle langweilig.

Überall im Buch sind Zeichnungen des Autors zu finden, die das ganze auflockern und das AUssehen der Gestalten verdeutlichen. Diese Zeichnungen sind teils in Farbe und teils in schwarz-weiß.

Das Ende ist offen, sodass die Hoffnung besteht, das es bald einen Folgeband geben könnte.

Fazit: Sehr empfehlenswert, aber eher etwas für Erwachsene.

4/5 Sternen