Der Zauber von Ashgrove Hall von Ursula Isbel

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Die Geschwister Merle und Anders verbringen den Sommer in einem Jagdschloss in den Highlands, in dem vor langer Zeit ein Weggefährte des schottischen Nationalhelden Bonnie Prince Charlie spurlos verschwand. Ein nächtlicher Besucher, der auf ewig an das alte Haus gebunden scheint, bringt Merle auf die Spur dramatischer Ereignisse. Teil des Rätsels sind auch die neuen Freunde Kyle und Bronwen. Sie stehen in geheimnisvoller Verbindung zu dem Verschollenen und stürzen die Geschwister bald in heftige Gefühlsverwirrung.

Ein neues Buch von Ursula Isbel, das Spannung, Romantik und Grusel verspricht. Die Spannung ist vorhanden, leider mangelt es meiner Meinung nach etwas an der Romantik, da diese so gut wie nur am Schluss zu finden ist und ein bisschen mehr Grusel wäre schön gewesen. Ansonsten ist es aber eine sehr schöne Geschichte in  und über die schottischen Highlands und ihre Geschichte, mit einem etwas seichtem Ende.

Durch einen bildhaften Sprachstil kann sich der Leser die Schauplätze des Romans gut vor dem inneren Auge vorstellen, die angenehm flüssigen und temporeichen Sätze lassen die Zeit wie im Flug vergehen und schaffen Nähe zu den Protagonisten, die facettenreich dargestellt werden, aber an manchen Stellen noch tiefgründiger hätten ausarbeitet werden können.

Das Cover wirkt sehr mysteriös und zeigt eine Burg in den Highlands, somit sehr passend zum Inhalt. Leider finde ich, dass das Buch ein bisschen kurz (255 Seiten) ist und es an manchen Stellen durchaus mehr Tiefgang vertragen hätte, wodurch eine noch atmosphärisch dichtere Geschichte entstanden wäre.

Fazit: Spannende Geschichte in den schottischen Highlands mit ein paar Schwächen.

Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.