Ballade: Der Tanz der Feen von Maggie Stiefvater

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Auf den ersten Blick könnte man James für einen typischen Teenager halten: Er ist cool und hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein sensibler Junge und begnadeter Musiker, der auf der Suche nach der großen Liebe ist. Als James der ebenso schönen wie geheimnisvollen Nuala begegnet, schlägt sein Herz schneller – hat er seine Traumfrau gefunden? Doch Nuala ist kein Mensch, sondern eine Fee, die nur zu James gekommen ist, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Künstler machen. Natürlich hat der Musenkuss seinen Preis: ein paar Jahre von James’ Leben. Schweren Herzens lehnt er ab, obwohl er sich magisch zu Nuala hingezogen fühlt. Und auch die Fee merkt, dass sie zum ersten Mal verbotene Gefühle für einen Sterblichen hegt …

Der zweite Band von Maggie Stiefvater beschäftigt sich diesmal mit James, der dem Leser bereits aus "Lamento" bekannt ist, sowie Nuala, einer Fee. Es entsteht eine spannende Geschichte, die aber schwächer ist als der erste Band. Man kommt als Leser schwerer in die Geschichte hinein und es dauert bis sich richtige Spannung aufbaut. Außerdem fehlt der nötige Tiefgang, um eine atmosphärisch Dichte Geschichte zu schaffen, da vieles doch nur sehr oberflächlich und flach ist.

Viele Charaktere traten bereits in "Lamento" auf, jedoch gibt es auch viele Neue. Allerdings sind auch diese sehr oberflächlich und farblos gezeichnet und der Leser kann sich schwer in diese Protagonisten hineinversetzen.

Jedoch hat die Geschichte durchaus ihren Reiz und ihre Spannung, auch wenn man die Stärke des ersten Bandes vermisst.

 

Vielen Dank an den Pan Verlag für dieses Rezensionsexemplar.