Weisser Schrecken von Thomas Finn

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Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten … Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet.

Thomas Finns erstes Buch, das nicht aus dem Genre Jugenbuch ist, schaffte einen gruseligen Mystery- Thriller vor heimischer Kulisse. Schon der Prolog lässt den Leser erschauern, und spannend geht es sofort weiter. Die Geschichte spielt rückblendent, sodass die Hauptcharaktere Teenager sind. Von Anfang bis Ende ist eine gruselige Atmosphäre aufgebaut, die den Leser das Fürchten lehrt. Auf alten keltischen und heidnischen Sagen hat der Autor einen Mystery Thriller geschaffen, den man so schnell nicht mehr aus der Hand legen mag.

Weiterhin erfährt der Leser mehr über den Nikolaus Brauch und seinen zwielichtigen Gegenspieler, Knecht Ruprecht, die so gar nichts mit dem gemein haben was wir heute kennen. Nach dieser Lektüre wird jeder Leser den 6. Dezember definitiv mit anderen Augen sehen.

 

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.