Artemis Fowl: Der Atlantis-Komplex von Eoin Colfer

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Was ist los mit Artemis? Die Elfe Holly erkennt den legendären Meisterdieb nicht wieder. Der sonst so smarte Artemis leidet an einer seltsamen Krankheit. Er ist plötzlich abergläubisch und zwanghaft auf die Zahl Fünf fixiert. Außerdem hat er sich unsterblich in Holly verliebt und lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Gefühle zu gestehen. Damit treibt er sie in den Wahnsinn. Doch es kommt noch schlimmer: Eine geheimnisvolle böse Macht greift die unterirdische Stadt Atlantis an. Und niemand bemerkt die Gefahr. Wenn Holly nichts tut, werden sie, Artemis und alle Bewohner von Atlantis sterben.

Dieser siebte Band der Artemis Fowl- Reihe lässt ein wenig die Genialität der vorher gegangenen Bücher vermissen. Die Geschichte ist zwar spannend, aber es fehlt an Tiefgründigkeit und Brillianz, sodass die Handlung manchmal etwas dahinplätschert. Auch der Wortwitz, für den die Artemis Fowl- Reihe so bekannt ist, lässt den Leser nicht mehr so schmunzeln wie in den anderen Bänden.

Wenn man die Personen nicht bereits aus Band 1- 6 kennen würde, würde man als Leser nicht viel mit ihnen anfangen können und vorallem Artemis und Orion würden sehr nervig erscheinen.

Sprachlich gesehen liest sich das Buch wirklich flüssig und angenehmn in gewohnter Colfer'scher Manier, aber dies täuscht über die inhaltlichen Mängel leider nicht hinweg, sodass eine solide Geschichte geschaffen wurde, die zwar unterhält, aber bei Weitem nicht an die Bände 1-6 heranreicht. Man kann als Leser nur hoffen, dass Eoin Colfer bei weiteren Bänden ( die hoffentlich folgen werden) zu alter Stärke zurückfindet und die Bücher wieder vor Spannung und Brilianz glänzen werden.